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Pflege braucht Liebe, Zeit und Geld

Pflege braucht Liebe, Zeit und Geld
Den Ruhestand nach einem Leben voller Arbeit in Würde zu verbringen, muss für jeden Menschen möglich sein. Dafür steht die SPÖ in Oberösterreich. Die Pflege unserer älteren Mitmenschen braucht viel Liebe, Zeit und Geld. Deswegen ist für uns klar: Pflegekräfte müssen so gut wie möglich unterstützt werden, um ihre wichtige Arbeit unter den besten Bedingungen machen zu können. Damit wird auch ein angemessener Lebensabend möglich, in dem die Erfordernisse des Alters nicht die Schönheit des Lebens überdecken.
In Würde altern
Die älteren Menschen haben unsere Anerkennung verdient, die Sozialdemokratie will ihr Leben so angenehm wie möglich gestalten. Dabei stehen wir für einen Ausbau der Alten- und Pflegeheime ebenso wie für eine Individualisierung der Betreuungsangebote durch flexible und mobile Angebote. Die Sozialdemokratie wird in Oberösterreich die beste Versorgung bereitstellen, die sich an den Bedürfnissen aller Menschen orientiert und unter fairen Bedingungen stattfindet.

Die Gerstorfer-Regierung:

  • Wir schaffen die Vereinfachung der Abläufe und Verwaltungsstrukturen in der Alten- betreuung und Pflege, damit bei Pflegebedarf rasch und unbürokratisch das richtige Angebot zur Verfügung gestellt wird.
  • Wir sorgen für Ausbau und Individualisierung der Betreuungs- und Pflegeangebote nach dem Grundsatz „mobil vor stationär“, um den Wünschen und Bedürfnissen der wachsenden Gruppe älterer Österreicher*innen gerecht zu werden:
    • Durch den Ausbau der mobilen Pflege und der mobilen Dienstleistungsangebote (z.B. Hauskrankenpflege) in der Altenbetreuung und Pflege.
    • Einem ober­österreichweiten Angebot alternativer Wohnformen für ältere Oberösterreicher*innen mit geringen Pflegebedarfen.
    • Ausbau der Tagesbetreuungsangebote.
    • Erweiterung der Kurzzeitpflege durch spezielle Kurzzeit-Wohnmöglichkeiten in jedem Bezirk.
    • Angehörigen­entlastungs­dienst ausbauen und professionalisieren: mit mindestens einer für Notfälle rund um die Uhr verfügbaren diplomierten Pflegekraft je Sozialberatungsstelle (im Rahmen der Hauskrankenpflege).
    • Umsetzung innovativer Modelle der Tagesbegleitung auch im Privatbereich etc.
    • Errichtung eines Kurzzeitpflegeheims zur Entlastung pflegender Angehöriger.
  • Wir brauchen die Spezialisierung im Ausbau der Alten-und Pflegeheime: Neue Pflegeheime speziell für Oberösterreicher*innen mit dementiellen Erkrankungen und für die Kurzzeit-Pflege nach einem Krankenhaus-Aufenthalt oder wenn die Angehörigen ausfallen.
  • Wir sichern die finanzielle und organisatorische Unterstützung für ehrenamtliche Initiativen und von Projekten gegen Alterseinsamkeit.
  • Wir begründen ein oberösterreichisches Qualitätssiegel für die 24-Stunden-Betreuung und finanzielle Beihilfe des Landes Oberösterreich bei Inanspruchnahme einer 24-Stunden-Betreuung.
Damit man sich bestmöglich um ältere Menschen kümmern kann, müssen die Bedingungen stimmen. Die Pflege ist der Sozialdemokratie etwas wert. Die Verbesserung der Arbeitsbedingungen und eine Arbeitszeitverkürzung sind dabei die wichtigsten Hebel und gewährleisten eine bessere „Work-Life-Balance“. Menschen in Pflegeausbildungen sollen finanziell abgesichert und zusätzliche Ausbildungsmöglichkeiten geschaffen werden. Die Sozialdemokratie steht für eine gute Pflege für alle.

Die Gerstorfer-Regierung:

  • …schafft die Verbesserung der Arbeitsbedingungen im Pflegebereich durch
    • eine Arbeitszeitverkürzung,
    • die Erhöhung des Grundgehalts,
    • die sechste Urlaubswoche für alle.
    Das Spannende: All das sorgt nicht für mehr Pflegemangel, sondern für weniger. Denn Menschen, die mehr Urlaub haben, werden seltener krank. Wer pro Woche weniger arbeitet, kann den Beruf in höherem Alter noch ausüben. In Summe kommt so durch weniger Druck mehr Arbeitszeit für die Pflege zusammen. Und der Pflegeberuf wird interessanter für jene, die sich überlegen, ob sie einsteigen sollen!
  • Wir wollen die Anpassung des Pflegepersonalschlüssels (Anzahl der Pflegekräfte pro pflegebedürftiger Person) an die Veränderungen im Pflegealltag durch ein besseres Betreuungsverhältnis. Insbesondere für Bewohner*innen der Pflegestufen 3 und 4.
  • Wir sorgen für die Einführung einer schulischen Ausbildung nach dem BHS-Modell für Gesundheits- und Sozialberufe, das mit der Qualifikation “Pflegefachassistenz” abgeschlossen werden kann. Und wir führen die bisherigen Diplomausbildungen, die eine Karriere in der Pflege auch ohne Matura ermöglichen (DGKP für Erwachsene) weiter.
  • Wir stehen für die Verbesserung der finanziellen Absicherung für Personen während der Absolvierung von Pflegeausbildungen.
  • Wir begründen ein Modell der „Anstellung betreuender Angehöriger“ durch eine so- zialversicherungspflichtige Anstellung betreuender Angehöriger. Außerdem bauen wir Schulungs-, Weiterbildungs- und Vernetzungsangebote für pflegende Angehörige aus und machen sie mit einem Weiterbildungscheck des Landes kostengünstiger zugänglich.
  • Wir stellen klar: Keine Privatisierung der Kranken-, Pflege- und Reha-Einrichtungen – sie sind eine zentrale Aufgabe der öffentlichen Hand. Sie müssen durch diese entsprechend finanziert werden.

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